Eine klare Niederlage mit Licht und Schatten

NLA: Team Argovia – Tafers-Fribourg 2 : 6
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Eine klare Niederlage mit Licht und Schatten

Das erste Heimspiel dieser Saison endete am Sonntag für das Team Argovia mit einer 2:6-Niederlage. Der Gegner aus Tafers-Fribourg gewann letztlich verdient. Ein Unentschieden lag mit etwas mehr Wettkampfglück und ohne Verletzungspech aber in Reichweite.

Von Adrian Bärtschi

Die diesjährige Heimpremiere in der Burkertsmatt in Widen startete für das Nationalliga A Team von Argovia verheissungsvoll. Das Damendoppel mit den Geschwister Sue und Yvonne Keller machte mit dem Gegner aus Tafers-Fribourg kurzen Prozess und gewann schlussendlich klar in zwei Sätzen. Gleichzeitig gewann Beryno Wong als neue Nummer 1 im Team Argovia sein Herreneinzel nach knappen ersten Satz, am Ende ungefährdet gegen den amtierenden Schweizermeister Olivier Andrey. Selbstkritisch meinte er nach dem Spiel: „Mein Spiel war viel zu fehlerhaft. Wenigstens stimmte das Resultat.“ Man darf gespannt sein, ab welchem Niveau Beryno mit sich und seinem Spiel zufrieden ist. Aus Sicht des Spielers ist noch viel Luft nach oben vorhanden.

Mit den gewonnen zwei ersten Spielen war es mit der Herrlichkeit für das Team Argovia bereits zu Ende. Die beiden darauffolgenden Herrendoppel gingen an den Gast aus Tafers-Fribourg. Joel Gayle und Joel König konnten nach verlorenem Startsatz den zweiten Durchgang knapp mit 21:19 für sich entscheiden. Im dritten Satz mussten sie sich mit 17:21 gegen Gary Fox und Olivier Schaller geschlagen geben. Ähnlich erging es dem andern Argovia-Doppel mit Roger Schmid und Beryno Wong. Der erste Durchgang ging mit 19:21 knapp an das Duo Andrey/Merrilees von Tafers. Den zweiten Satz konnte Schmid/Wong trotz zwischenzeitlichem Rückstand mit 21:15 für sich entscheiden. Im Entscheidungssatz konnte sich der Gast nochmals steigern und das Heimteam beging ein paar unnötige Fehler zu viel. Endresultat im dritten Satz: 12:21. Trotz zum Teil sehr guten Spiel waren die beiden Doppel aus Aargauer Sicht nicht konstant genug um reüssieren zu können.

Im Dameneinzel konnte Ayla Huser für Argovia den ersten Satz auf beeindruckende Weise mit 21:16 für sich entscheiden. Nicole Schallers Spiel war zu diesem Zeitpunkt noch etwas zu fehleranfällig. Je länger die Partie dauert desto besser fand die Gegnerin aus Tafers in die Partie. Die Sätze zwei und drei gingen mit 15:21 und 8:21 an Schaller. Mit diesem Erfolg ging der Gast zum ersten Mal an diesem Tag in Führung.

Die Geschichte von Hafiz Shaharudins Herreneinzel 2 ist schnell erzählt. Unter dem Strich war sein schottischer Gegner in Diensten von Tafers-Fribourg am heutigen Tag zu stark für den Spielertrainer von Argovia. Hafiz gestaltete den ersten Satz gegen Kieran Merrilees zwar lange Zeit ausgeglichen und lag zwischenzeitlich mit drei Punkten in Führung, konnte diesen Vorsprung aber nicht ins Trockene bringen. Der Schotte gewann den ersten Durchgang 18:21. Im zweiten Satz spielte Merrilees tolles Badminton und überliess Hafiz nur sieben Punkte.

Im Herreneinzel 3 kam Joel König zu seinem zweiten NLA-Einsatz für das Team Argovia. Der amtierende U19-Juniorenschweizermeister musste den ersten Satz trotz Satzball knapp mit 20:22 an Julian Lehmann abgeben. Im zweiten Satz war Joel über weite Strecken der bessere Spieler und lag bis gegen Ende des Durchgangs immer in Führung. Ein Fehltritt brachte ihn aber um die Früchte seiner harten Arbeit. Trotz kurzer Behandlung am Sprunggelenk war die Partie für ihn in der Folge gelaufen. Julian Lehmann gewann 20:22 16:21. Ein dritter Satz wäre mit Sicherheit eine spannende Angelegenheit auf Augenhöhe zwischen den Beiden geworden.

Im abschliessenden Mixed-Doppel passte bei den einheimischen Ayla Huser und Joel Gayle wenig zusammen. Mit 13:21 und 13:21 gewannen Gary Fox und Nicole Schaller das letzte Spiel Tages deutlich und besiegelten damit die erste Saisonniederlage des Team Argovia 1.

Trotz dieser klaren Heimpleite war an diesem Tag nicht alles schlecht. In einigen Partien stand unser Team nahe an einem Sieg. Es fehlte aber teilweise an der Konstanz des Heimteams, um den Gegner ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Es gilt nun, die Partie rasch abzuhaken und weiter intensiv zu trainieren. Mit St. Gallen-Appenzell wartet am 26. Oktober der Finalist der letztjährigen Saison auf unser Team. Dass das Spiel auswärts in St. Gallen stattfindet, macht die Angelegenheit nicht einfacher. Wie man auswärts erfolgreich aufspielen kann, hat aber unser Team gegen Uni Basel im ersten Saisonspiel gezeigt. Gegen eine weiterhin positive Auswärtsbilanz hätte beim Team Argovia sicherlich niemand etwas einzuwenden.

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