Elite-Schweizermeisterschaften 2018

Vergangenes Wochenende fand in Morges die Endrunde der Schweizer Badminton-meisterschaften 2018 statt (vor 14 Tagen erfolgte bereits die Qualifikation). Und viel besser konnte es für die Spielerinnen und Spieler vom Team Argovia (noch) nicht laufen:

  • Céline Dagelet und Chantal von Rotz gewinnen im Damendoppel die Bronze-Medaille. Im Achtelfinale bezwingen sie dabei die viele Jahre in der NLA spielenden Geschwister Susanne und Yvonne Keller (spielten auch für das Team Argovia) in einem spannenden 3-Satzspiel 21:15, 14:21 und 21:18. Gestoppt werden sie erst im Halbfinale von den Schweizer Juniorenmeisterinnen von der BV St. Gallen-Appenzell. Dabei hatten sie durchaus Chancen, im Halbfinale den 1. Satz zu gewinnen.

  

  • Joel König und Tobias Künzi kämpften sich im Herreneinzel bis ins Halbfinale vor (dabei revanchierte sich Joel König im einem klaren 2-Satzsieg gegen Julian Scheiwiller, gegen den er die Woche zuvor in Uzwil im NLA-Spiel verloren hatte), in dem sie aufeinander trafen. Dort schenkten sie sich nichts und lieferten den Zuschauern im längsten Spiel des Tages (59 Min. effektive Spieldauer) einen bis zum letzten Punkt offenen Schlagabtausch. Eigentlich hätten sie ein Unentschieden verdient, zum Schluss hatte aber Tobias Künzi hauchdünn mit 21:19, 15:21 und 21:19 die Nase vorne. Der lachende Dritte war leider der Finalgegner von Tobias Künzi, der Basler Christian Kirchmayr (spielte auch schon für das Team Argovia), der praktisch ausgeruht auf einen ausgelaugten Tobias Künzi traf und das Finale gewann. (@Tobi: siehe https://streamable.com/jyfow, beachte auch den Spielstand)

 

  • Die letzte im Bunde war Ronja Stern im Dameneinzel, die nach ihrer Verletzungspause nicht so recht wusste, wo sie eigentlich wieder steht. Zwar hatte sie in der letzten IC-Runde immer besser ins Spiel gefunden, aber ein Turnier ist eine andere Sache. Überraschend schwer tat sie sich noch am Samstag im Viertelfinale gegen die junge Milena Schnider aus Adliswil, das sie nur knapp zu ihren Gunsten entscheiden konnte. Im Halbfinale traf sie sonntags auf die derzeit in Topform spielende Ayla Huser (auch eine Ehemalige im Team Argovia). Wie verwandelt gegenüber zum Vortag hatte Ronja Stern in einem völlig offenen und hochklassigen Spiel jeweils gegen Ende die besseren Nerven und gewann dieses in zwei Sätzen 21:18 und 21:18. Im Finale traf sie auf Sabrina Jaquet, die im Turnierverlauf bis zum Finale überhaupt nicht gefordert wurde. Musste sie den ersten Satz noch klar abgeben, drehte Ronja Stern das Spiel im 2. Satz und gewann diesen 21:19. Im Entscheidungssatz reichte es dann (noch) nicht ganz und sie verlor diesen 16:21.

 

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