NLA: Das Team Argovia erkämpft sich ein Remis

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NLA: Das Team Argovia erkämpft sich ein Remis

In einem packenden Spiel sicherte Tobias Künzi aus Turgi dem Team Argovia mit seinem Sieg im letzten Spiel das verdiente Unentschieden. Gegen den Schweizer-Vizemeister aus Yverdon-les-Bains machte sich das verletzungsbedingte Fehlen von Ronja Stern bemerkbar und erneut mussten die Herren „die Kastanien aus dem Feuer holen“.

Die Begegnung startete sehr erfolgsversprechend. Pedro Martins gewann nach einer kurzen Gewöhnungsphase zu Beginn das 1. Herreneinzel souverän in zwei Sätzen. im Parallelspiel zogen Nikita Khakikmov und Andrey Parakhodin im 1. Herrendoppel ihr Powerplay im 1. Satz durch und gewannen diesen klar. In der Folge zeigten ihre Gegner aus Yverdon-les-Bains jedoch ein fantastisches Abwehrspiel und erzwangen den Entscheidungssatz. Dort konnten Nikita Khakikmov / Andrey Parakhodin gleich 5 Matchbälle nicht verwerten und gaben das Spiel noch ab. Da im Anschluss auch das Damendoppel, in dem Céline Dagelet mit Chantal von Rotz ihr NLA-Debut gab, und auch das 2. Herreneinzel von Joel König an Yverdon-les-Bains gingen, stand es 1:3 gegen das Team Argovia. Dabei spielte Joel König sehr gut gegen den international erfahrenen Top-Spieler aus der Tschechischen Republik (Jan Fröhlich) auf, und gewann den 2. Satz – im 3. Satz reichte es dann (noch) nicht ganz.

Vom unglücklichen Ausgang im 1. Herrendoppel eher angespornt, gewann Nikita Khakikmov mit Lea Müller das Mixed, bei dem sie im 1. Satz klar dominierten. Davon mitreissen liessen sich im 2. Herrendoppel Tobias Künzi und Pedro Martins. Nach wenigen Abstimmungsproblemen zu Beginn des 1. Satzes, fanden die Einzelspezialisten immer besser ins Spiel und gewannen dieses klar in zwei Sätzen. Ebenfalls ihr NLA-Debut gab im Dameneinzel Mirjam Abegglen: Gegen die zurzeit in Top-Form spielende Nationalspielerin, Ayla Huser, hatte sie aber keine Chance. So kam es beim Spielstand von 3:4 auf das abschliessende 3. Herreneinzel an, wollte das Team Argovia die drohende Niederlage noch abwenden. Und Tobias Künzi zeigte gegen den „Altmeister“ Anthony Dumartheray Nerven (und strapazierte die der Zuschauer): Nachdem er den 1. Satz knapp verloren hatte und im 2. Satz schon deutlich mit 14:18 zurücklag, konnte er das Spiel noch kehren und diesen wie auch den 3. Satz mit beherztem Einsatz zum 4:4 Endstand gewinnen. 

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