NLA: Das war knapp – Team Argovia kämpft sich in die Playoffs

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NLA: Das war knapp – Team Argovia kämpft sich in die Playoffs

Vor den beiden entscheidenden Runden kam es für das Team Argovia ganz dick: Neben dem bekannten Ausfall von Spielertrainer Hafiz Shaharudin fiel kurzfristig Joel König (Riss im Lungengewebe) aus und Tobias Künzi kämpfte mit der Grippe. Optimale Voraussetzungen sehen anders aus. So wurde es beim Kampf um einen Playoff-Platz ganz eng …

Am Samstag bezog man daher nicht ganz unerwartet gegen die in Topform angetretenen Westschweizer aus La-Chaux-de-Fonds eine deutliche 2:6 Niederlage und fand sich vor der letzten Begegnung auf dem 5. Tabellenplatz wieder. Ganze drei Sätze fehlten zum letzten, dem 4. Playoff-Platz. La-Chaux-de-Fonds und die BV St. Gallen-Appenzell trafen im letzten Spiel auf die nicht in Top-Besetzung spielenden Teams aus Basel und Yverdon-les-Bains und machten mit klaren Siegen ihre Playoff-Teilnahme klar. So kämpfte das Team Argovia mit Union Fribourg-Tafers um den letzten Playoff-Platz. Zum Schluss reichte unserem Team ein 4:4 Unentschieden gegen den BC Adliswil, da Union Fribourg-Tafers parallel beim BC Uzwil verlor.

Samstag: Gegen La-Chaux-de-Fonds konnte sich nur das 1. Herrendoppel mit Nikita Khakimov / Andrey Parakhodin und erneut das Mixed mit Lea Müller / Nikita Khakimov erfolgreich durchsetzen, alle anderen Begegnungen gingen verloren. Allerdings knapper als es das nackte 2:6 dokumentiert. So vergab das 2. Herrendoppel (Tobias Künzi / Pedro Martins) beim Stande von 21:14, 14:21 und 20:18 im 3. Satz zwei Matchbälle. Pedro Martins stand im 2. Satz nach einer guten Aufholjagd ganz dicht vor dem Satzgewinn (verlor diesen in der Verlängerung 20:22) und auch im Dameneinzel hätte es fast für eine Überraschung gereicht: Ronja Stern führte 19:18 im 1. Satz gegen die absolute Top-Nr. 1 der Schweiz bei den Frauen, Sabrina Jaquet, als der Punkt in einer strittigen Entscheidung zu Gunsten von Jaquet gegeben wurde. Für Joel König kam Flurin Furrer erneut zum Einsatz, konnte aber im 3. Herreneinzel wie auch der grippegeschwächte (und sehr „langsam“ agierenden) Tobias Künzi im 2. Herreneinzel nichts ausrichten. 

Sonntag: Und auch Adliswil, als Tabellenletzter ein „vermeintlich einfacher“ Gegner, machte es unserem Team nicht leicht. Sie hatten am Vortag mit dem ersten Sieg in der Saison ordentlich Motivation getankt und traten mit einer Aufstellung an (drei Spieler/innen aus Finnland), mit der sie vermutlich deutlich mehr Spiele in der Saison für sich hätten entscheiden können. Ihre Nr. 1 bei den Herren, der Finne Kalle Koljonen, hat bisher kein Einzel verloren … und auch Pedro Martins konnte ihn nicht knacken. Er verlor in drei Sätzen.

Der Spielverlauf kostete die mitgereisten Fans einiges an Nerven. So gewannen beide Startdoppel, das 2. Herrendoppel (Pedro Martins / Tobias Künzi) und das Damendoppel (Lea Müller / Ronja Stern) jeweils den 1. Satz … und gaben beide den 2. Satz ab. Während der für Adliswil spielende Finne Anton Kaisti im 3. Satz seine Stärke als Doppelspezialist zeigte und diesen für Adliswil holte, erlangten unsere Damen in der zweiten Hälfte des 3. Satzes die Oberhand und gewannen das Spiel schluss-endlich sicher mit 21:12, 15:21 und 21:14. Im „Eiltempo“ liessen Nikita Khakimov / Andrey Parakhodin im 1. Herrendoppel erneut keine Fragen aufkommen, wer die Power hat, und gewannen klar mit 21:11 und 21:8. Nachdem zudem Tobias Künzi (21:4 und 21:13) wie auch Ronja Stern (21:14 und 21:8) ihre Einzel souverän gewannen, stand es 4:1 für das Team. Dann die grosse Erlösung: In Uzwil hatte der BC Uzwil das 5. Spiel gegen Union Fribourg-Tafers gewonnen.

Damit stand die Playoff-Teilnahme fest. Zum Glück. Trotz grossem Einsatz und gutem Spiel gingen alle drei noch verbliebenen Begegnungen in drei Sätzen verloren. Auch unser bislang erfolgsverwöhntes Mixed mit Lea Müller und Nikita Khakimov verlor gegen die für Adliswil spielende finnische Paarung ganz knapp. Sein Potential konnte Flurin Furrer zeigen, der im 3. Herreneinzel im 1. Satz klasse aufspielte und entsprechend mit seinem ersten Satzgewinn in der NLA belohnt wurde. Leider konnte er das sichere konzentrierte Spiel (noch) nicht durchziehen.

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