Interclub: 14. Runde Nationalliga A
Gegen Uni Basel erreichten die Argovia Badmintoner wie bereits im Hinspiel ein 3:5.
Die Badmintoncracks des Team Argovia zeigen trotz zahlreicher Spielerwechsel eine konstant gute Leistung.
Schlag auf Schlag folgen sich die Nationalliga A Runden und es bleibt kaum Zeit sich von kräfteraubenden Einsätzen zu erholen. Dennoch zeigen sich vor allem die Jungen im Aufsteigerteam den Anforderungen gewachsen. Gegen das im Playoff-Kampf verstrickte Uni Basel waren Simon Schmidli, Susanne Keller und Pascal Knecht für drei weitere Erfolge besorgt. Schon fast gewohnt ist man sich den Sieg von Simon Schmidli, der von seinen bisherigen zwölf Einzeleinsätzen acht für sich entscheiden konnte. Gegen den Basler Phil Arnold hatte Schmidli keine Mühe. Nach ihrem ersten Einzelsieg der Saison vor vier Tagen, doppelte Susanne Keller gestern nach. Laura Kühl, die von den Baslern als Aushilfsspielerin ins Rennen geschickt wurde, hatte keine Chance gegen Keller. Auch das Team Argovia muss aus Verletzungs- oder Feriengründen seine Mannschaft stets neu zusammenstellen. So bekamen die Nationalliga B Spieler Pascal Knecht und Roger Bugmann ihre Chance sich auf höchster Spielebene zu präsentieren. Der siebzehn jährige Pascal Knecht liess sich von der neuen Atmosphäre eines Nationalliga A Matches nicht beeindrucken. Er setzte seine Siegesserie aus der Nationalliga B fort und feierte seinen siebten Sieg in Folge.
In den Doppeldisziplinen läuft es den Aargauern leider nicht ganz so gut. Oft fehlt es an der nötigen Konstanz, um das Tempo und den Spielwitz über ganze zwei oder drei Sätze aufrecht zu erhalten. Das Frauendoppel Susanne Keller/Anina Schlittler scheiterte nur um Haaresbreite an einem Sieg und das Männerdoppel Simon Schmidli/ Reto Wettstein vergab seine Chancen ebenfalls im Entscheidungssatz aufgrund zu vieler Eigenfehlern. Trotzdem setzt Reto Wettstein ein grosses Ausrufezeichen hinter diesen Tag. Im ersten Männereinzel spielte Wettstein gegen den ehemaligen Weltklassespieler Andrew Dabeka aus Canada und er musste sich erst im dritten Satz geschlagen geben. „Dieses Spiel war sicherlich eines der Highlights in meiner bisherigen Badmintonkarriere“, freute sich Wettstein. (Vera Bagdasarjanz)