Zur TeamArgovia Startseite

Team Argovia bleibt erstklassig

Interclub: 18. Runde Nationalliga A

Auch im nächsten Jahr ist die Badmintonfraktion Aargau in der Nationalliga A vertreten

Trotz deutlicher Niederlage gegen den bereits feststehenden Absteiger, darf das Team Argovia auf eine erfreuliche Saison zurückschauen.

Bereits vor der letzten Runde am Sonntag war klar, dass Redline Zentralschweiz die Aargauer nicht mehr vom neunten Platz verdrängen würde können. So reisten die Spieler guten Mutes und ohne Druck nach Luzern. Das 2:6, welches sie dann nach Hause brachten, war eine leise Enttäuschung. Mindestens ein Unentschieden hatte man sich zum Saisonabschluss erhofft. Es fehlte den Aufsteigern wohl etwas die nötige Spannung um das Beste aus sich herauszuholen. Simon Schmidli kam gegen einen schlagbaren Gegner nicht zum Erfolg und Susanne Keller verlor gegen Ayla Huser, über die sie im Heimspiel noch triumphiert hatte. Dafür holten sich Keller und Janine Stocker im Doppel einen klaren Sieg und auch das Mixed mit Stocker und Philipp Rutz ging an die Gäste. Trotz der Niederlage durften sich alle Argovia Spielrinnen und Spieler auf die Schulter klopfen. Das grosse Ziel, der Ligaerhalt wurde geschafft.

Den
Grundstein für diesen Erfolg legten die Aargauer vor allem in der ersten Saisonhälfte. Mit der Unterstützung des von Adliswil ausgeliehenen Malaysiers Hafiz Shaharudin gelang ihnen ein furioser Start in die Meisterschaft. Ein um das andere Mal begeisterte Shaharudin seine Teamkollegen und die Zuschauer mit seiner überragenden Schnelligkeit und Spielintelligenz. Auch die beiden Junioren Reto Wettstein und Simon Schmidli aus Fislisbach und Brugg erreichten schnell ein erstklassiges Niveau und wussten ihre Gegner zu überraschen und sich mit Siegen in Szene zu setzen. Gegen alle Gegner konnten die Aargauer punkte abstauben, Redline Zentralschweiz wurde gar mit einem 8:0 nach Hause geschickt.

In der zweiten Phase der Meisterschaft, ohne Hafiz Shaharudin, hiess es dann hauptsächlich den Vorsprung auf die Zentralschweizer, welche sich nun ihrerseits mit einem Ausländer verstärkt hatten zu verwalten. Einigen Spielern merkte man die lange und intensive Saison an und die Euphorie, welche zu Beginn noch stark spürbar war, flaute nach und nach ab. Dafür kamen die Argovia Frauen immer besser in Fahrt und lieferten so einen entscheidenden Beitrag dazu, dass Redline nicht zu schnell aufholte. Die Saison endete mit einem fünfpunkte Polster auf den Abstiegsplatz und die Spieler erwartet nun eine verdiente Osterpause. Den Einzug in die Playoffs schaften deutlich die Teams St. Gallen-Appenzell, Adliswil-Zürich und Solothurn. Um Haaresbreite rutschte auch noch Uzwil in die Runde der letzten vier.
(Vera Bagdasarjanz)