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Vermeidbare Niederlage für Team Argovia

Interclub: 18.12.2011 - 8. Runde Nationalliga A
(Fredi Heymann) Team Argovia : BC La Chaux-de-Fonds 2 : 6
Nachdem vor zwei Wochen der zweite Saisonsieg glückte, stiegen die Ansprüche zum sonntäglichen Heimspiel in Fislisbach. Zu Gast war der Tabellenvierte aus La Chaux-de-Fonds, deren Mannschaft mit ausländischen Perlen und jungen einheimischen Talenten gespickt ist. Der Tag begann aber für die Aargauer denkbar schlecht. Ayla Huser musste sich mit Fieber abmelden. An ihrer Stelle kämpfte Sue Keller, die in den letzten zwei Jahren keine Ernstkämpfe mehr im Einzel bestritten hatte, gegen das erst 15 jährige Talent Océane Varin. Sie konnte eineinhalb Sätze lang mithalten, musste aber dann die Segel streichen. Die zweite Hiobsbotschaft traf die Mannschaft erst ganz kurz vor dem Spiel. Der Engländer Toby Honey wurde von Übelkeit geplagt. Trotzdem gelang ihm zusammen mit Roger Schmid im ersten Herren Doppel ein guter erster Satz, der dann doch in der Verlängerung noch mit 23:25 verloren ging. Dann aber verliessen ihn die Kräfte. Er konnte zwar das Doppel noch zu Ende spielen aber sein Zustand wurde immer schlechter und so musste er fürs Einzel forfait erklären.

Die Geschwister Keller, denen in dieser Saison schon einige Überraschungen glückten, zogen diesmal einen schlechten Tag ein und mussten sich in zwei Sätzen geschlagen geben. Auch klar in zwei Sätzen holten sich Andrew Dabeka und Kevin Joss das zweite Herren Doppel und den ersten Sieg fürs Heimteam.

Roger Schmid hat seine Verletzung endgültig überwunden. Er bewies dies im Gemischten Doppel mit seiner Partnerin Janine Stocker, wo ihnen fast eine Sensation gelang. Gegen die viel höher eingestuften Gilles Tripet und Diana Dimova spielten sie absolut ebenbürtig und verloren letztlich unglücklich mit zweimal 21:19. Ebenfalls eine unglückliche Niederlage bezog Kevin Joss, der lange Zeit wie der sichere Sieger aussah und im zweiten Satz gar zu einem Matchball kam, diesen nicht machte und dann prompt die Sätze 2 und 3 verlor. So war es wieder einmal mehr der Kanadische Spielertrainer Andrew Dabeka, der den Ehrenpunkt für die Aargauer holen musste. Er rang in einem begeisternden Spiel den Bulgaren Stilyan Makarski in drei Sätzen nieder. Ja, da wäre mit einer gesunden Mannschaft wohl viel mehr als nur der eine Punkt drin gelegen.

Im direkten Duell der beiden anderen abstiegsgefährdeten Mannschaften siegte Solothurn mit 6:2 gegen Genf. Damit behalten die punktgleichen Genfer und Aargauer die Ränge 7 und 6. Solothurn konnte aber als 8. Und letzter den Abstand um zwei Punkte reduzieren.