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Alle guten Dinge sind 3

Interclub: 8. Runde Nationalliga A

Zwei Dreisatzsiege retten Team Argovia zum dritten Mal in Serie einen Punkt

Argovias Badmintonspieler erleben zwar keinen Höhenflug, aber mit konstanter Leistung erspielen sie sich Punkt für Punkt. Auch am letzten Mittwoch gegen Vorjahresfinalist Uzwil.

Der Start in die Partie gegen den Playoffanwerter verlief für die Aargauer nicht nach Mass. Alle drei Doppel konnten mit ihren Gegnern gut mithalten und die Sätze offen gestalten. Während Reto Wettstein/Hafiz Shaharudin ihren Satz mit 21:19 gewannen, mussten sich sowohl Simon Schmidli/Pascal Bircher als auch Janine Stocker/Susanne Keller genau mit diesem knappen Resultat geschlagen geben. Im zweiten Durchgang waren dann Schmidli/Bircher am nächsten an einem Satzgewinn, aber wieder hiess es zum Schluss 19:21. Wettstein/Shaharudin und Stocker/Keller konnten das Niveau nicht halten und beide mussten die Siege den Gegnerinnen bzw. Gegnern überlassen. Mit dem Spiel können die Argovia Frauen dennoch zufrieden sein. Mit Jeanine Cicognini stand ihnen schliesslich die mit Abstand beste Schweizer Badmintonspielerin gegenüber. So war die Aufgabe für Keller im Einzel auch beinahe unlösbar. Man spielt ja auch nicht jeden Tag gegen eine Olympiateilnehmerin.

So kam es wie in den vergangenen Partien wieder auf die Einzel an. Auf die Nummer eins Shaharudin konnte man sich bisher am besten verlassen. Der Malaie steht mit einer makellosen Saisonbilanz zu Buche. Diesen Mittwoch wurde sein Können auf eine harte Probe gestellt. Jan Fröhlich war ein ebenbürtiger Gegner und die beiden Kontrahenten schenkten sich nichts. Nach einem verlorenen Satz konnte Shaharudin zum Glück für die Argovianer das Spiel noch wenden. Mit dem gleichen Spielverlauf, nur mit noch knapperem Ergebnis holte sich auch Wettstein seinen zweiten Einzelsieg in der Nationalliga A. Somit war der zehnte Saisonpunkt im Trockenen. Die Aufsteiger stehen nun eine Runde vor Saisonhälfte auf dem neunten und somit zweitletzten Platz. Dank beruhigendem Abstand auf Redline Zentralschweiz, dem nächsten Gegner, ist der Ligaerhalt aber nachwievor in Reichweite. (Vera Bagdasarjanz)