Interclub: 10. Runde Nationalliga A
Shaharudin verabschiedet sich standesgemäss mit zwei Siegen von seinen Badmintonkollegen
Die letzte Interclubbegegnung im Jahr 2009 war für das Team Argovia keine Offenbarung. In La Chaux-de-Fonds setzte es ein 2:6 ab. In gewohnter Manier gewann Hafiz Shaharudin sein Einzel und auch im Doppel an der Seite von Reto Wettstein gab es einen ungefährdeten Sieg. Das waren die letzten zwei Spiele von Shaharudin in den Argoviafarben. Mit dem Punkt als Geschenk an seine Teamkollegen verabschiedete er sich in Richtung Adliswil und angestrebte Titelverteidigung. Die Argovia Spieler verpassten es, sich selbst ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk zu machen. Mit einem zweiten Punkt hätte man La Chaux-de-Fonds in der Tabelle hinter sich lassen können. Von diesem Punkt war man jedoch weit entfernt. Nur der Mailänder Manuel Batista konnte in seinem Einzel einen dritten Satz erzwingen. Die Power reichte aber nicht bis zu einem versöhnlichen Abschluss.
Batista tritt im kommenden Jahr die schwierige Aufgabe an, die Lücke, die Shaharudin hinterlassen wird zu schliessen. Man erwartet von ihm keine solche Siegesserie wie sie Shaharudin gezeigt hat, aber wenn er sich als Nummer eins bei Argovia behaupten könnte, wären dies gute Voraussetzungen für die jungen Argovia Spieler Wettstein und Schmidli, die sich auf den Positionen zwei und drei schon einige Siege erspielen konnten. In der Argovia Mannschaftsaufstellung vom Sonntag tauchte ein neues Gesicht auf. Philipp Rutz, ein ausgesprochener Doppel- und Mixedspezialist schnupperte zum ersten Mal Nationalliga A Luft. Der Fislisbacher ist schon lange im Team Argovia mit dabei und hat viel zum letztjährigen Aufstieg in die Oberklasse beigetragen. Rutz kämpft oft mit Rückenproblemen, dennoch könnte er in den Doppeldisziplinen eine wichtige Teamstütze werden. Im Rückblich auf das erste Jahr in der höchsten Spielklasse, sieht das Team Argovia vor allem die positive Tatsache, dass mit elf Punkten Vorsprung auf den Abstiegsplatz, das Erreichen des Saisonziels, der Ligaerhalt, immer wahrscheinlicher wird. So können sich die Argovia Spierinnen und Spieler nun verdient schöne Weihnachtstage gönnen. (Vera Bagdasarjanz)