BWF Sudirman Cup 2019 – Mixed Team Weltmeisterschaft

NLA: Team Argovia ist Schweizer-Vizemeister
8. April 2019
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BWF Sudirman Cup 2019 – Mixed Team Weltmeisterschaft

Mit Ronja Stern und Tobias Künzi standen gleich zwei Argovianer vom BC Fislisbach bzw. vom BC Gebenstorf in der Schweizer Auswahl an den Mixed Team Weltmeisterschaften.

Vom 18. bis 26. Mai fanden in Nanning (China) die alle zwei Jahre ausgetragenen Mixed Team Weltmeisterschaften statt. Eine Begegnung besteht aus fünf Begegnungen: je einem Damen- und Herreneinzel, einem Damen- und Herrendoppel und dem Mixeddoppel. In Gruppen mit drei oder vier Mannschaften spielt dabei jedes Nationalteam gegen jede andere Mannschaft in der Gruppe. Die Gruppenersten treten anschliessend im KO-System gegeneinander an.

(Tobias Künzi vom BC Gebenstorf, Ronja Stern vom BC Fislisbach in Nanning – China)

Die Schweiz traf im ersten Spiel auf Litauen, das mit 4:1 bezwungen werden konnte. Im zweiten Spiel gegen die Slowakei folgte sogleich der zweite Sieg, ebenfalls mit 4:1, bevor es im letzten Gruppenspiel gegen Sri Lanka um den Gruppensieg ging. Denkbar knapp verloren die Schweizer die Partie mit 2:3, das abschliessende Damendoppel hatte gar Matchbälle im 2. und 3. Satz und musste sich schlussendlich mit 21:16, 20:22 und 20:22 geschlagen geben. Im abschliessenden Platzierungsspiel gegen Australien, den anderen Gruppenzweiten, gelang dafür ebenso knapp der abschliessende Sieg: das Herrendoppel gewann beim Stande von 2:2 mit 17:21, 21:17 und 22:20.

Für Ronja und Tobias war dies ihre erste Teilnahme an Weltmeisterschaften in der Elite und unterstreicht die Stärke der jungen Talente. Beide gaben sich aber nicht nur mit der «Teilnahme» zufrieden, so steuerte Ronja mit ihrem Sieg im Dameneinzel einen wichtigen Punkt gegen Litauen bei und Tobias konnte im Herrendoppel gleich zweimal das Feld als Sieger verlassen – u.a. mit dem entscheidenden Punkt gegen Australien.

Im Land des Badmintons – in China ist Badminton Volkssport Nr. 1 – erwartete Ronja und Tobias eine besondere Atmosphäre, die den Spielern aus allen Ländern zuteilwurde, und auch die Hallen-Dimensionen waren für unsere Spieler «gewöhnungsbedürftig.

Nicht ganz überraschend standen sich im Finale die Mannschaften aus China und Japan gegenüber – Weltmeister wurde erneut China.

Resultate des Schweizer Teams